In letzter Zeit wird oft dar√ľber gesprochen, immer wieder h√∂rt man es…Gluten-Unvertr√§glichkeit. Alle haben sie auf einmal. Dazu geh√∂rt die Z√∂liakie und Gluten-Sensitivit√§t.

Was ist denn √ľberhaupt der Unterschied zwischen Z√∂liakie und Gluten-Sensitivit√§t?

Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen meiner Fibromyalgie und Gluten?

Anzeichen einer Zöliakie-Erkrankung

Z√∂liakie ist eine chronische Erkrankung des D√ľnndarms. Nimmt jemand der Z√∂liakie hat Gluten zu sich, entz√ľndet sich die Darmschleimhaut. Sogenannte Zotten, die f√ľr die Aufnahme von N√§hrstoffen sind, bilden sich zur√ľck. Im K√∂rper stellt sich ein Mangel an N√§hrstoffen ein.

Hauptsymptome: 

  • Gewichtsverlust,
  • M√ľdigkeit,
  • Bauchschmerzen,
  • Durchfall,

Z√∂liakie ist nicht heilbar. Wenn du diese Symptome bei dir feststellst, dann lass dein Blut auf Antik√∂rper testen. Zus√§tzlich kann auch eine Gewebeprobe von deinem Darm entnommen. Diese werden nach Entz√ľndungen untersucht. Die einzige L√∂sung das Problem in den Griff zu bekommen, ist der volle Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel.

Glutenhaltige Lebensmittel:  

  • Weizen,
  • Roggen,
  • Hafer,
  • Dinkel,
  • Gerste.

Was aber, wenn ich alle diese Symptome habe, der Bluttest aber negativ ausf√§llt?¬†Dann hast du keine Z√∂liakie…aber du hast eventuell eine Gluten-Sensivit√§t¬†(Gluten-Unvertr√§glichkeit).

Charakteristisches einer Gluten-Sensitivität

Die Gluten-Sensitivität (Gluten-Unverträglichkeit) ist nicht unbedingt chronisch.

Es gibt Erfahrungsberichte von Patienten, die nach mehreren Monaten von Verzicht auf Gluten eine Verbesserung versp√ľrten.

Der Darm beruhigte sich und sie konnten wieder in Maßen Gluten genießen. Die Symptome sind allerdings im akuten Stadium ähnlich.

Auch bei mir wurden keine Antikörper im Blut gefunden. Allerdings geht es mir seit 2 Jahren ohne Gluten erheblich besser.

Fibromyalgie und Gluten: Warum geht es mir besser, wenn ich auf darauf verzichte?

Nun…mein Darm ist einfach entspannter. Fibromyalgie-Symptome wie Reizdarm, Kopfschmerzen und Magenschleimhautentz√ľndung sind so gut wie nicht mehr vorhanden. Ich helfe dem Darm damit, indem ich kein Gluten zu mir nehme. Das wirkt sich nat√ľrlich auf alles aus. Er hat viel mehr Power. Mein Darm schenkt mir all die sch√∂nen N√§hrstoffe, die ich auch brauche.

Und das wiederum wirkt sich positiv auf meinen Alltag mit Fibromyalgie aus. ūüôā Und da ist ja unser gemeinsames Ziel, oder!?

Was hast du schon f√ľr Erfahrungen mit deiner Fibromyalgie und Gluten gemacht?

Weitere Tipps rund um das Thema Ern√§hrung findest du in meinen Artikeln „Fibromyalgie und Ern√§hrung – Praktische Tipps und Tricks“¬†und „FIBROMYALGIE-ERN√ĄHRUNG: Ist es egal, was ich esse?“. Viel Freude beim Lesen!